Ihre Radreiseerlebnisse auf der D-Route 11

Von Saalfeld nach Halle (Saale-Radweg)

Tag 1: Saalfeld - Prostendorf (65 km)

Nach einem regnerischen Sommer standen tolle Wetter-Prognosen für den Herbstbeginn und das verlängerte Wochenende an.
Da sich Olli schon vor Längerem zum Paddeln auf der mittleren Saale verabredet hatte und bereits am Mittwoch gestartet war, wollte ich meine spontane Radtour entlang der Saale entsprechend anpassen, um die Abende mit den Paddlern gemeinsam zu verbringen.

Mit dem Fahrrad schafft man natürlich mehr Kilometer als mit dem Paddel und so wollte ich trotz zweitägiger Verspätung wie die Paddler auch in Saalfeld beginnen. Mein Ausflug begann dann mit der Bahn ab Magdeburg Hbf um 6:12 Uhr, Ankunft in Saalfeld um 10:30 Uhr. Nach einer kleinen Runde durch Saalfeld nahm ich die Verfolgungsfahrt auf.

Als Tagesziel war eine Campingmöglichkeit in oder bei Jena grob vorgeplant. Wie der Zufall es wollte, führte mich der Saale-Radweg genau zu der Zeit zum Wehr Jena-Burgau, als die Paddler beim Umtragen waren. Als Übernachtungsziel haben wir dann den Campingplatz Porstendorf kurz hinter Jena angesteuert.


Tag 2:Porstendorf - Saaleck
(40 km)

Die zweite Tagesetappe auf dem Saale-Radweg wollte ich dem Tagesziel der Paddler anpassen. Somit war reichlich Zeit, um mal den Dornburger Schlössern einen Besuch abzustatten und außerdem auf die Burg Saaleck zu steigen. Die Rudelsburg (s. Bild) kannte ich bereits von zahlreichen früheren Radtouren an der Saale. Da es auch sehr heiß war, ließ ich den Nachmittag gemütlich in Bad Kösen auf der Radinsel ausklingen und gönnte mir leckeren Federweißen. Am Abend ging es dann zurück zu Karinas Blockhütte am Fuße der Rudelsburg bei Saale-Kilometer 175,0, wo heute nach einem netten Abend eine Übernachtung im Stroh möglich war.

Tag 3: Saaleck - Halle (85 km)

Für den dritten Tag auf dem Saaleradwanderweg hatte ich wieder eine längere Tour geplant, da die Paddler ihre letzte Etappe in Angriff nahmen und somit kein weiterer Treffpunkt angesagt war. Auch wollte ich ein Umsteigen auf dem Hallenser Bahnhof vermeiden. Die Umstiegszeiten sind für die Schlepperei schwer bepackter Fahrräder knapp bemessen und mit Streß wollte ich die Tour nicht beenden. Also standen heute etwa 85 Kilometer auf meinem Etappenplan.

Die Einkehrmöglichkeiten unterwegs waren bei diesem hervorragenden Ausflugswetter immer recht gut gefüllt und deshalb ergab sich mein Päuschen erst an einem Imbiss-Cafe-Wagen mit Saale-Blick in Bad Dürrenberg. Beim gemütlichen Stück Kuchen erfuhr ich, dass Olli zu diesem Zeitpunkt nach in Naumburg beendeter kurzer Paddeltour bereits auf dem Hallenser Bahnhof eingetroffen war und mit dem Sachsen-Anhalt-Ticket auf mich wartete. Für mich standen noch 35 Kilometer an, so dass ich im Folgenden doch ein wenig gehetzt bin. In Merseburg und Halle waren auch noch Schilder nicht so ganz eindeutig, das kostete Zeit. Nachdem ich mich auf der Silberhöhe das dritte Mal verfahren hatte, nahm ich spontan den direkten Weg zum Bahnhof. Um 17:43 Uhr ging es schließlich zurück nach Magdeburg.

Noch mehr schöne Bilder von der Radreise entlang der Saale finden Sie hier...

von Sabine Spohr, Herbst 2011

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